Pressemitteilung vom 24.11.2017

Zentrale Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe ein voller Erfolg

Verleihung des Creditreformpreises

Lob und Ehre, Geschenke, Urkunden und Applaus gab es bei der zentralen Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe in Bruchsal reichlich. 191 Lehrlinge hatten ihre Gesellenprüfung erfolgreich absolviert. Wen wundert’s dass sie sich begeistert feiern ließen? Im discobunt ausgeleuchteten Foyer der Baltasar-Neumann-Schule war denn auch kein Stuhl frei geblieben. Eltern und Freunde, Politiker und Vertreter von Wirtschaft, Verwaltung und Schulen gratulierten.

Unter den 191 Junggesellen waren 42 Mädchen. Davon haben 31 den Beruf der Friseurin gelernt. Beliebteste Berufe bei den jungen Männern sind Feinwerkmechaniker (38), Metallbauer (34) und Kraftfahrzeugmechatroniker (21). Exotisch mutete dagegen der Beruf Brauer und Mälzer an, für den Konrad Strobel sich entschieden hat. Der 22-jährige lernte sein Handwerk bei Vogel Hausbräu in Ettlingen, wurde Kammersieger und holte sich den zweiten Platz beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene.

Wie kommt man auf die Idee, Malz herzustellen und daraus mit Wasser Hopfen und Hefe Bier herzustellen? Konrad Strobel lacht. Nach dem Abitur hat er als Lehramtsstudent bei Vogel Bier gezapft, um sich etwas zu verdienen. Irgendwie gefiel es ihm, den Vorlesungen und der Theorie nach so viel Schule zu entfliehen, und etwas Praktisches anzufangen. Bei Vogel war er da an der richtigen Stelle. Rudi Vogel lobte seinen begabten Nachwuchs im Braukeller. „Bei uns in der Hausbrauerei gibt es keine Abteilungen, wir machen täglich alles selbst. Das ist echtes Handwerk. Unser Bier schmeckt auch nicht an jedem Tag gleich“, betonte Braumeister Vogel. In Konrad Strobel möchte er gerne einen angehenden Meister seines Faches sehen.

Zur Weiterbildung ermunterte auch Kreishandwerksmeister Frank Zöller die jungen Menschen. „Niemand wird ihre Zukunft gestalten“, mahnte er. „Das müssen Sie schon selbst tun.“ Auch die Grußwortredner Erster Landesbeamter Knut Bühler, der Bruchsaler Bürgermeister Andreas Glaser und Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil unterstrichen die Bedeutung des lebenslangen Lernens auch am Beispiel der Digitalisierung. Die muntere Moderation von Karsten Penz von „Die neue Welle“ wurde mit viel Applaus quittiert ebenso der eingängige Sound der Band „Endless Second“.

Den Preis für Helena Anstett, die als 1. Kammersiegerin und 2. Siegerin beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene wurde, überreichte erneut der Kooperationspartner CREDITREFORM Karlsruhe. (Creditreform-Preis)

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